15 Jahre Jitoku -Do Halle e.V. – Novemberlehrgang 18. bis 19.11.2017

15 Jahre Jitoku -Do Halle e.V. – Novemberlehrgang 18. bis 19.11.2017

Am 18. und 19.11.2017 fand wie jedes Jahr in Halle(Saale) der Novemberlehrgang mit Sensei Frank Pelny statt.
Dieses Mal war das Besondere, dass unser Verein Jitoku-Do-Halle e.V. das 15. vereinte Jahr gefeiert hat. Um der Zeit unseres gemeinsamen Weges der Selbsterkenntnis (Jitoku-Do) Ausdruck zu verleihen, gab es ein besonders üppiges Buffet, einen Geburtstagskuchen und ein kleines Präsent für die Lehrgangsteilnehmer.
Zur offiziellen Begrüßung wurde ebenfalls Sensei Frank Pelny als Ehrenmitglied des Vereins eine Urkunde als auch ein Geschenk zum Zeichen unserer Dankbarkeit und Wertschätzung für die Begleitung der vielen Jahre überreicht.

Wie immer sind die Anfänger- und Fortgeschrittenengruppe auf ihre Kosten gekommen.
In der ersten Trainingseinheit des Anfängertrainings wurde die Technik, die man in der Regel als Erstes im Karate lernt, nochmal neu vermittelt. In Bezug auf Dynamik, Timing, Druckaufbau und Geschwindigkeit wurde der Oi-Zuki (gleichseitiger Fauststoß) tüchtig geübt. Vor allem mit besonderer Beachtung der Atmung bemerkte jeder Karateka eine stärkere Wirkung seines Fauststoßes. Dieses in Kombination mit den Blocktechniken vervollständigte das Grundschultraining in Vorbereitung auf die zweite Einheit. Hier waren dann die Kata Heian Nidan und dessen Anwendung der Techniken an der Reihe.
Im fortgeschrittenen Training wiederholte sich die Thematik. Der Zuki wurde als Erwärmung in verschiedenen Variationen geübt, denn auch an diesem muss ein Leben lang gefeilt werden, wenn die perfekte Ausführung einer Technik angestrebt wird. Desweiteren war der Schwerpunkt bei den Tritttechniken Mawashi-geri, Yoko-Geri und Ushiro-Geri, die immer mal wieder Probleme bereiten und zur Überleitung des zweiten Trainings dienten. Hier drehte es sich nämlich um die Kata Heian Yondan und dessen Bunkai. Zwar ist diese eine Anfänger-Kata, jedoch nützt sie in Vorbereitung einiger anderer Katas, die später erlernt werden sowie die Kanku-Dai, Kanku-Sho und Gankaku. Die gemeinsamen Schwierigkeiten liegen beispielsweise darin mit dem Yoko-Geri verbundener Blocktechnik als auch in den Übergängen von langsamen zu schnellen Passagen. Charakteristisch sind auch die große Dynamik und die Doppelblöcke.
Die abschließende gemeinsame SaCo-Einheit rundete unseren Trainingstag ab. Dieses Mal durften wir die Verteidigungsabwehr gegen sämtliche Würge-Angriffe erlernen, die es gibt. Gegen 14 unterschiedlichen Angriffen brauchen wir nur 3 einfache effektive Techniken zur Abwehr.

Im Anschluss des Trainings ging es noch zum vertrauten Asiaten um die Ecke. Beim Mondo gab es genug Gelegenheit um über das eine oder andere Thema zu fachsimpeln.
Am nächsten Tag war das Kobudo-Training an der Reihe. Zu Anfang beginnen alle Lehrgangsteilnehmer mit dem Kihon des Bo um die Grundschultechniken zu festigen und zu verbessern. Außerdem wurden gemeinsam die Kata Sushi-No-Kun-Sho und Sushi-No-Kun-Dai geübt. Anschließend gab Sensei Hagen Walter eine Trainingseinheit im Shorin Ryu, während die fortgeschrittene Gruppe im Kobudo mit der Waffe Tunfa trainierten. In der abschließenden Einheit trainierten alle die Grundschultechniken mit Anwendung am Partner.
Somit war das Trainingswochenende vollendet, jeder der Teilnehmer hat für sich persönlich etwas mitgenommen, erfahren und konnte noch den Rest des Sonntages genießen.

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